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Im Alltag bleibt nicht immer Zeit, alle verfügbaren Informationen zu lesen und zu ergründen.
Hier finden Sie eine Auswahl interessanter Neuigkeiten, Entwicklungen und Trends. Jeweils in wenigen Worten zusammengefasst und – soweit vorhanden – mit Quellenangabe. Die Artikel sind chronologisch sortiert, neue Einträge finden Sie stets ganz oben in der Liste. Wenn Sie mehr erfahren wollen, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir ein E-Mail.
Auch Feedback ist willkommen.

 

August 2017
Chatbots statt IR-Manager?

Erst vor wenigen Jahren waren Textbots – vereinfacht gesagt Roboter, die Texte verfassen können – ein Novum. Inzwischen sind Chatbots in aller Munde.

Chatbots sind grundsätzlich textbasierte Dialogsysteme, die zunehmend auch gesprochene Dialoge ermöglichen. Strukturierte Themen bzw. Anfragen können damit bereits automatisiert abgewickelt werden.

Peter Felsbach und Viktoria Steininger, beide von voestalpine, haben sich bereits mit deren Einsatz befasst. Im GoingPublic Magazin gehen sie der Frage nach, ob und inwiefern Chatbots die Kommunikationswelt von Unternehmen verändern werden.

Zum Artikel: www.goingpublic.de

 

 

Juli 2017
EU-Leitlinien für die Berichterstattung über nicht-finanzielle Informationen

Mit 6. Dezember 2016 ist in Österreich das NaDiVeG in Kraft getreten. Die betroffenen Unternehmen werden damit verpflichtet, nicht-finanzielle und die Diversität betreffende Informationen offenzulegen.

Anfang Juli 2017 veröffentlichte die EU-Kommission nun die erwarteten Leitlinien, auf die sich die Unternehmen bei der Umsetzung stützen können. Sie ergänzen die zugrundeliegende EU-Richtlinie.

Die Leitlinien sind hier zu finden.

 

 

Juli 2017
Philips: Ausgezeichnetes Reporting – Print und Online

Die niederländische Philips-Gruppe wurde bei den IR Magazine Awards – Europe für ihren Geschäftsbericht 2016 ausgezeichnet.

Der Einstieg in den „klassischen“ Geschäftsbericht erfolgt mit einem Vorstandsvorwort und einem umfassenden Überblick über die Entwicklung – Financial, Social and Environmental Performance. Erst danach findet der interessierte Leser die tatsächlichen Financial und Sustainability Statements.

Die Online-Präsentation ist kein Abbild; sie erfüllt andere, ergänzende Ansprüche: Philips gestaltete eine eigene Microsite, auf der die wesentlichen Themen und Fakten kurzweilig, interaktiv und äußerst übersichtlich präsentiert werden.

Meine Empfehlung: ansehen unter www.results.philips.com

 

 

Juni 2017
Legales und legitimes Handeln

Die diesjährige DIRK-Konferenz in Frankfurt am Main (12./13. Juni) stand unter dem Motto „Was sind uns Werte wert? Investor Relations zwischen Renditestreben und ethischen Leitbildern“.

Zahlreiche Vorträge und Diskussionsrunden thematisierten nicht nur legales, sondern auch legitimes Handeln am Kapitalmarkt. Ethik und die zunehmende Bedeutung von ESG (environmental social governance) wurden dabei aus den Blickwinkeln von Emittenten, Investoren, Interessensvertretern und Beratern beleuchtet.

Weitere Details sind auf der Website des DIRK – Deutscher Investor Relations Verband zu finden.

 

 

Mai 2017
Small-cap IR statistisch gesehen

In kleineren Unternehmen wird Investor Relations oftmals eine untergeordnete Bedeutung zugemessen. So haben auch nicht alle Small-Cap-Unternehmen eine eigene IR-Stelle im Unternehmen verankert.

Gemäß einer weltweiten Studie des IR magazine heißt Investor Relations für Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung unter 1 Mrd. USD im Durchschnitt Folgendes:

Das IR-Team besteht aus 1,6 Personen und hat ein Budget von rund 224.000 USD, wovon knapp ein Drittel auf externe Services entfällt. Pro Jahr werden rund 87 One-on-One-Meetings absolviert und 5,6 Analysehäuser covern das Unternehmen.

Weitere Informationen, auch zu dem kompletten Global IR Practice Report 2016 sind hier zu finden.

 

 

Mai 2017
Erfolgsfaktoren von IR

Gefragt nach den Erfolgsfaktoren von Investor Relations nannte Peter Haidenek, CFO der Polytec Holding AG, beim Symposium für Wirtschafts- und Finanzkommunikation der Fachhochschule St. Pölten

– Zuverlässigkeit,
– Authentizität und
– Achtsamkeit den Gesprächspartnern gegenüber.

 

 

April 2017
ESG: Reporting ist nur eine Basis für Investor Relations

Abigail Herron, Head of Responsible Investment Engagement bei Aviva, erläutert in ihrem Interview mit dem IR magazine unter anderem inhaltliche Zutaten für einen guten Geschäftsbericht. Sie spricht von Wesentlichkeit, von Chancen und Risiken, von Kennzahlen, Zielen und Fortschrittsberichten. Sie erwähnt auch Plattitüden und Stockfotos von lachenden Kindern.

Lesen Sie das Interview und lassen Sie sich Grundsätze guter Berichterstattung in Erinnerung rufen.

 

 

März 2017
„Dirk erklärt Aktien und Anleihen“

In Österreich und auch in Deutschland liegt die Aktionärsquote deutlich unter 10 Prozent der Bevölkerung. Mit dem Informationsfilm „Dirk erklärt Aktien und Anleihen“ hat der DIRK – Deutscher Investor Relations Verband nun sein zweites Erklärvideo zur Förderung der Aktienkultur veröffentlicht.

 

 

Februar 2017
Frauenquote in Aufsichtsräten

Laut Regierungsprogramm soll es in Österreich ab 2018 eine verpflichtende Frauenquote für börsenotierte Unternehmen geben. Brigitta Schwarzer von der Wissensplattform iNARA meint in einer – auch persönlichen – Rückschau: kein Grund zur Aufregung.

Zum Artikel: www.inara.at

 

 

Februar 2017
Neu: GRI setzt Standards

Bei ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung orientieren sich Unternehmen in Österreich und weltweit mehrheitlich an den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), genauer gesagt an der aktuellen Version: den Leitlinien GRI G4.

Aus der jüngsten Weiterentwicklung dieses Rahmenwerks gingen im Oktober 2016 erstmals GRI Standards hervor. Inhalte und Anwendungsdetails wurden dabei präzisiert. Eine wesentliche Veränderung gegenüber den Leitlinien ist auch der modulare Aufbau, der künftig die Aktualisierung einzelner Standards ermöglicht.

Die bisher aktuellen Leitlinien GRI G4 sind noch bis 30. Juni 2018 gültig, danach sind die neuen GRI Standards anzuwenden.

 

 

Jänner 2017
Nachhaltigkeit und Diversität in Geschäftsberichten

Vor wenigen Tagen wurde das Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) veröffentlicht. Es ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2016 beginnen. Bei „geraden“ Geschäftsjahren ist somit die aktuelle (Geschäfts-)Berichtsperiode bereits betroffen.

Die betroffenen Unternehmen – in Österreich wird die Anzahl auf rund 120 Unternehmen geschätzt – werden damit verpflichtet, eine nicht-finanzielle Erklärung (einen nicht-finanziellen Bericht) zu relevanten Belangen sowie Angaben zu ihrem Diversitätskonzept für Führungspositionen offenzulegen. Dabei gilt es für jedes Unternehmen abzuwägen, welche Themen relevant sind und in welcher Form diese Verpflichtung erfüllt wird.

 

 

Dezember 2016
Was ist das NaDiVeG?

Oder lauten Ihre Fragen: Wann kommt es? Was bedeutet es für mein Unternehmen?
Das Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) verpflichtet bestimmte Unternehmen künftig, unter anderem ihre diesbezüglichen Konzepte, Prüfprozesse und deren Ergebnisse gemeinsam mit dem Lagebericht offenzulegen. Für einige der betroffenen Unternehmen in Österreich ist das ein großer Schritt, der auch das Bewusstsein für diese Themen erhöhen wird. International gesehen sind vergleichbare Informationen in einigen Ländern bereits Standard.

Gemäß EU-Richtlinie sollte das Gesetz bis 6. Dezember 2016 in Kraft treten. Experten gehen davon aus, dass dies in den nächsten Wochen erfolgen wird.

 

 

Dezember 2016
3. Quartalsbericht 2016 – ein Zwischenbericht

Der Veröffentlichungsreigen der Prime-Market-Unternehmen ist vorbei, zumindest für diejenigen mit geradem Wirtschaftsjahr. Zum 3. Quartal haben wieder einige Unternehmen ihre Berichte an die neuen – vereinfachten – Veröffentlichungspflichten angepasst.

Es scheint, dass auch die nun kürzeren Berichte durchwegs die Ansprüche und Informationsbedürfnisse der Investoren und Analysten erfüllen.

Haben Sie konkretes Feedback ihrer Stakeholder zu Kürzung oder Beibehaltung bekommen?
Bitte senden Sie es mir weiter, ich freue mich über diesbezügliche Informationen.

 

 

Oktober 2016
Studienveröffentlichung: Der neue Quartalsbericht

Sozusagen druckfrisch konnte ich die Studie „Der neue Quartalsbericht“ bei der C.I.R.A.-Jahreskonferenz 2016 in Wien vorstellen. In den vergangenen Monaten habe ich dafür die Veränderungen in der Quartalsberichtspraxis seit der Neuregelung im November 2015 analysiert und eine Umfrage durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigen im Durchschnitt nur geringfügige Veränderungen, keinen eindeutigen Trend. Die Details geben jedoch Aufschluss über relevante Entwicklungen und über die „Stellschrauben“, an denen die Prime-Market-Unternehmen gedreht haben.

Wenn Sie Interesse an der Studie und den Ergebnissen haben, oder auch Fragen betreffend Ihr Unternehmen, können Sie die Studie sowie weitere Informationen hier bestellen.

zur Studie

 

 

September 2016
Erste Studienergebnisse zur Quartalsberichtspraxis

Im Rahmen einer Studie analysiere ich zurzeit die Quartalsberichterstattung der Prime-Market-Unternehmen. Die Ergebnisse werden einen Überblick über die jüngsten Veränderungen in der Berichtspraxis geben und eine Einschätzung weiterer Veränderungen ermöglichen.

Ein Einblick in den aktuellen Status:

– 38 Unternehmen wurden in die Berichtsanalyse einbezogen:
.  Die Quartalsberichte waren zwischen 8 und 90 Seiten lang; im Durchschnitt zwei Seiten kürzer als im Vorjahr.
– 18 Unternehmen haben an einer Umfrage teilgenommen:
.  Mehrheitlich waren dies Unternehmen, die ihre Berichterstattung geändert haben.
– Zwischen ATX-Mitgliedschaft und etwaigen Anpassungen der Berichterstattung war kein Zusammenhang feststellbar.
– Nur wenige Unternehmen erhielten externes Feedback zu ihren Quartalsberichten.
– Ad hoc: Vier Unternehmen veröffentlichen Quartalsergebnisse immer auch als Ad-hoc-Meldung.
.  Die Mehrheit tut dies nur bei Bedarf.

Die kompletten Studienergebnisse werden rechtzeitig zur C.I.R.A.-Jahreskonferenz am 19. Oktober 2016 vorliegen und auch vor Ort präsentiert.

 

 

August 2016
Audio & Video in der IR-Kommunikation

In der Sommerausgabe veröffentlichte IR magazine eine globale Umfrage über die Nutzung von Multimedia in der IR-Kommunikation: IR and multimedia.

Demnach sind Audio-Webcasts das meistgenutzte Multimedia-Format, in Nordamerika mit knapp 80 Prozent. In Europa und in Asien kommen auch Videos stärker zum Einsatz – Video-Webcasts und Unternehmensvideos. Den größten Zuwachs in den vergangenen drei Jahren verzeichneten Unternehmensvideos und Infografiken mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Der komplette Research Report kann unter IR magazine angefordert werden.

 

 

Juli 2016
Roadshows in Asien

IR magazine berichtet von steigendem Interesse an chinesischen Destinationen, sowohl bei Unternehmen als auch bei Investoren.

Demnach bewährt sich einerseits China als Roadshow-Ziel für Unternehmen, da dort zunehmend interessierte Investoren und auch finanzielle Möglichkeiten vorhanden sind. Andererseits habe ganz Asien an Attraktivität für europäische und US-Investoren gewonnen. Hongkong und Singapur bleiben weiterhin favorisierte Ziele.

 

 

Juli 2016
MAR – Market Abuse Regulation

Mit 3. Juli 2016 tritt die Marktmissbrauchsverordnung des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft. Als Verordnung bedarf sie im Gegensatz zu einer Richtlinie keiner Umsetzung in nationales Recht. Sie beinhaltet zwar keine grundsätzlichen Änderungen, allerdings hat sie wesentliche Auswirkungen auf die Dokumentation relevanter Informationen.

 

 

Juni 2016
IR & mehr goes China

Vergangene Woche war ich mit einer deutschen Delegation in Nordchina. Wir führten dort Gespräche mit chinesischen Unternehmen und Provinzregierungen, die an möglichen Kooperationen interessiert sind. Selten habe ich so viel Interesse und Aufmerksamkeit erlebt wie in diesen Gesprächen. Für das gegenseitige Verständnis, den Austausch und potenzielle Verbindungen bedarf es unter anderem guter Kommunikation.

 

 

Mai 2016
Der richtige Ton

„Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen Wort ist derselbe, wie der zwischen Blitz und Glühwürmchen“, sagte Mark Twain.

Wie wichtig es ist, den richtigen Ton zu treffen, wird in der Kapitalmarktkommunikation oft unterschätzt. Auch der Zeitdruck bei der Erstellung von Mitteilungen ist einer achtsamen Wortwahl nicht zuträglich. Die Folgen sind falsche Interpretationen von Inhalten oder Bedeutung und entsprechende Marktreaktionen.

Neben Text-Experten gibt es jetzt auch ein innovatives Tool von TonalityTech: Es nutzt Big-Data-Algorithmen, um die Wirkung einzelner Worte auf die Börsenperformance zu analysieren. Das Tool erkennt positiv bzw. negativ konnotierte Worte in kapitalmarktbezogenen Texten und schlägt Alternativen vor. Derzeit nur für englische Texte.

TonalityTech ist aus einem Projekt an der Universität Freiburg entstanden.

 

 

April 2016
„Public company reporting has become so complicated …“

Aus diesem Grund hat GE für das Jahr 2015 – zusätzlich zu den verpflichtenden Dokumenten – einen Integrated Summary Report veröffentlicht. Kurz, übersichtlich und sehr grafisch beinhaltet er auf knapp 70 Seiten die wichtigsten Informationen und Aussagen aus dem Annual Report, dem Proxy Statement und dem Sustainability Report.

 

 

April 2016
Wie sieht der neue Quartalsbericht aus?

Seit November 2015 sind Quartalsberichte für Emittenten in Österreich nur noch dann verpflichtend, wenn die Aktien im Prime-Market-Segment der Wiener Börse notieren. Die inhaltlichen Anforderungen sind geringer als zuvor.

In Deutschland ist die Situation ähnlich. Der deutsche Investor-Relations-Verband DIRK hat im Rahmen einer Arbeitsgruppe Empfehlungen erarbeitet, die die Entscheidungen über Inhalt und Form vereinfachen sollen. Auch wenn die Berichtspflichten der Frankfurter Wertpapierbörse für die Emittenten anders gestaltet sind als in Österreich, geben diese Leitlinien wertvolle Anhaltspunkte.

Nachzulesen im GoingPublic Magazin (April 2016), auch online.

 

 

März 2016
Jung & Naiv

Die Interview-Sendung „Jung & Naiv“ widmete sich kürzlich der Wirtschaft: Der Vorstandsvorsitzende der Allianz SE, Oliver Bäte, beantwortete in einem unkonventionellen, fast zweistündigen Interview allerhand grundlegende Fragen – über das Unternehmen und sich selbst, über das Versicherungsgeschäft, wirtschaftliche Basics und über den Kapitalmarkt.
Sehr anschaulich, sehr ehrlich, sehr professionell.

Sehenswert, auf YouTube.

 

 

März 2016
Investorenmeetings: Technologie unterstützt Zeitmanagement

Die Anzahl an One-on-One-Meetings außerhalb des Heimmarktes nahm in den vergangenen beiden Jahren im internationalen Durchschnitt deutlich zu. Dennoch zeigen die absolvierten Roadshow-Tage mit durchschnittlich 18,6 Tagen im Jahr 2015 einen rückläufigen Trend.

Bereits 72 Prozent der Unternehmen nutzen für ihre Meetings Conference Calls bzw. Webinars, 41 Prozent auch Video Conference Calls. Zu diesen und vielen anderen interessanten Ergebnissen kam die inzwischen zehnte internationale IR-Studie von BNY Mellon.

Quelle: BNY Mellon (2016): Global trends in investor relations 2015.

 

 

März 2016
Frauenquote ja, aber nicht verpflichtend

Eine Studie kam nun zu dem Ergebnis, dass Frauen im Vorstand oder Aufsichtsrat eines Unternehmens zur Steigerung des Aktienkurses beitragen. Relevant dafür ist nicht das Frau-sein per se, sondern ein rigoroser Auswahlprozess und die Wahrnehmung der Leistungen.

Quelle: Thomas Schmid, Daniel Urban (2015): Women on corporate boards: good or bad? AFA 2016 San Francisco Meetings Paper. Available at SSRN.

 

 

Februar 2016
Norges Bank veröffentlicht Responsible Investment Report 2015

Der weltweit größte Staatsfonds, der norwegische Government Pension Fund Global, setzt auf verantwortungsvolle Investments mit nachhaltigen und profitablen Geschäftsmodellen. Bereits zum zweiten Mal veröffentlicht Norges Bank einen Responsible Investment Report, der detaillierten Einblick in die Investmentstrategie, Schwerpunkte und die Erwartungen an die Unternehmen gibt.

Hervorgehoben werden dabei einerseits die Relevanz guter Corporate Governance und die Rolle des Boards. Andererseits werden Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken im Portfolio bewusst gemanagt und führen auch zu Divestments – im Jahr 2015 waren es 73.

Der Bericht steht auf der Website von Norges Bank Investment Management zum Download zur Verfügung.

 

 

Jänner 2016
Positiver Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und finanzieller Performance

Eine neue Analyse bestätigt den mehrheitlich positiven Zusammenhang zwischen ESG-Kriterien und finanzieller Performance. Die Autoren heben hervor, dass dieser positive Einfluss auch langfristig besteht. Dies ist das Ergebnis aus der Analyse und Datenaggregation von mehr als 2.000 bestehenden empirischen Studien, die ab dem Jahr 1978 veröffentlicht wurden.

Quelle: Gunnar Friede, Timo Busch & Alexander Bassen (2015): ESG and financial performance: aggregated evidence from more than 2000 empirical studies. Journal of Sustainable Finance & Investment, 5:4, 210-233, DOI: 10.1080/20430795.2015.1118917.

 

 

Dezember 2015
Best of: Geschäftsberichte 2014

Während bereits die Geschäftsberichte 2015 in Arbeit sind, ziert nach wie vor ein herausragender 2014er den Coffeetable des Büros: Deutsche EuroShop AG, Geschäftsbericht 2014: Feel Estate

Der Bericht ist durchgängig im Zeitungsformat gestaltet, wie eine Wochenzeitung, zum gelegentlichen Aufschlagen. Zahlreiche interessante Artikel über das Geschäft bzw. aktuelle Trends sind kombiniert mit einem Feuerwerk an relevanten Informationen. Zugegebenermaßen leidet die Lesbarkeit ein wenig durch das Format.

Die Vollständigkeit ist auch hinsichtlich der klassischen Zeitungselemente gegeben: Humor – übrigens im IR-Kapitel zu finden – ist ebenso enthalten wie ein Kreuzworträtsel und Comic auf der letzten Seite. Der Bericht erhielt mehrere Auszeichnungen.

Gratulation im Nachhinein!

 

 

November 2015
Zwischenberichte neu

Mit 26. November 2015 treten die jüngsten Änderungen des österreichischen Börsegesetzes in Kraft. Unter anderem sind Quartalsberichte mit diesem Datum für börsenotierte Unternehmen nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben. Die Frist zur Erstellung der Halbjahresberichte verlängert sich auf drei Monate. Dies soll vor allem für kleine und mittlere Emittenten eine Erleichterung bringen.

Unternehmen, die im Prime Market der Wiener Börse notieren, werden weiterhin erhöhten Transparenzvorschriften folgen. Sie verpflichten sich auch zukünftig zur Quartalsberichterstattung, wobei die Anforderungen geringer sind als bisher.

 

 

November 2015
90 Unternehmen generieren 12 % des österreichischen Produktionswertes

Gemäß einer vom Aktienforum beauftragten Studie generieren die derzeit 90 börsenotierten Unternehmen in Österreich einen Produktionswert von 74 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anteil an der gesamten heimischen Wirtschaft von rund 12 Prozent. Ein großer Hebel entsteht dabei durch indirekte Effekte (Vorproduktion) und induzierte Effekte (Konsum durch Arbeitsplätze und Investitionen).

Bei Wertschöpfung und Beschäftigung verhält es sich ähnlich. So bedingen die 161.678 Beschäftigungsverhältnisse in den Unternehmen insgesamt 438.025 Arbeitsplätze in Österreich.

Mehr unter http://www.aktienforum.org/b248

 

 

November 2015
Integrated Reporting. Was steckt wirklich dahinter?

Geht es nach den Forschern des Zukunftsinstituts, wird der Megatrend Neo-Ökologie unser Wirtschaftssystem verändern. Die Geschäftsmoral wird neu definiert, Märkte und Konsumverhalten wandeln sich. Ethische und ökologische Aspekte werden demnach zunehmend zu wirtschaftlichen Faktoren. …

Der vollständige Artikel ist im GoingPublic Magazin (11/2015) erschienen und steht dort online zur Verfügung.

 

 

September 2015
Thema Vorstandsvergütung

In Europa wird „say on pay“, die Abstimmung der Hauptversammlung über das Vergütungssystem für Vorstände, seit einigen Jahren thematisiert. Die Schweiz gilt als Vorreiter, dort stimmt die Generalversammlung bereits bindend über die Vergütungen ab. Eine neue EU-Aktionärsrechte-Richtlinie mit einer solchen Regelung ist zurzeit in Vorbereitung.

In den USA ist die SEC (Securities and Exchange Commission) einen Schritt weiter: Dort wurde im August die „pay ratio disclosure“ beschlossen. Diese sieht vor, dass große Unternehmen künftig die Vergütung des CEO auch im Verhältnis zur Vergütung der Mitarbeiter veröffentlichen müssen.

Die „pay ratio disclosure“ soll für Aktionäre die Abstimmung über die Gehälter vereinfachen. Inwieweit sie eine Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Unternehmen ermöglichen wird, bleibt abzuwarten – gibt es doch Spielraum bei der Berechnungsmethode. Jedenfalls wird sie dazu beitragen, dass Vorstandsvergütung in der Öffentlichkeit vermehrt diskutiert wird.

 

 

August 2015
Investor Relations – wofür steht das eigentlich?

Für Menschen, die nur wenige Berührungspunkte mit dem Kapitalmarkt haben, ist Investor Relations (IR) kaum greifbar.

Wer kommuniziert mit wem, warum und worüber? Kenner fragen auch nach dem Wann. Und wozu braucht es dafür IROs, vielleicht sogar CIROs? Selbst IR-Experten machen unterschiedlichste Angaben über die Ausprägungen der Funktion.

Die Publikation „Investor Relations in Deutschland. Institutionalisierung – Professionalisierung – Kapitalmarktentwicklung – Perspektiven“ von Dr. Kristin Köhler (SpringerGabler Verlag) geht der Historie und Gegenwart von Investor Relations auf den Grund.

„Wer bist Du und wenn ja, wie viele?“, lautet die Frage im GoingPublic Magazin zu diesem Thema.

 

 

August 2015
Quartalsberichterstattung in Österreich

Am 3. August 2015 wurde die Umsetzung der EU-Richtlinie 2013/50/EU (Änderung der Transparenz-Richtlinie) in österreichisches Recht veröffentlicht. Das Gesetz tritt mit 26. November 2015 in Kraft.

Quartalsberichte sind dann in Österreich nicht mehr im Börsegesetz verankert. Der Börse steht es jedoch frei, für den Prime Market weiterhin eine quartalsweise Berichterstattung vorzuschreiben.

(siehe auch News-Eintrag von Jänner 2015: „Quartalsberichte – ja oder nein?“)

 

 

Juli 2015
Chartjunk

Bereits vor mehr als 30 Jahren prägte ein amerikanischer Informationswissenschaftler den Begriff „Chartjunk“ – informationslose, also nutzlose Bestandteile in Infografiken, die zwar ansprechend aber nicht selbstredend sind.

Denken Sie an diese eine Grafik, die Sie näher interessiert hat, deren Inhalt sich Ihnen aber leider nicht erschlossen hat. Zu viele Elemente, kein Anfang und kein Ende? Schlecht lesbare Schriften? Gar keine Beschriftung in der Grafik? Der Versuch, zunächst die zugrunde liegende Logik zu entschlüsseln, hilft möglicherweise weiter – wenn Interesse und Zeitbudget dafür ausreichen. Welches Bild haben Sie gerade vor Augen?

Wenn Sie das nächste Mal eine Infografik erstellen oder bereits Ihren Erstentwurf betrachten, denken Sie kurz daran: Chartjunk.

– Gibt Ihre Darstellung einen guten Überblick über möglicherweise komplexe Daten?
– Vermittelt sie die Inhalte klar, präzise und effizient?
– Kann der Betrachter die relevanten Zusammenhänge oder Vergleiche rasch erkennen?
– Ist die Aussage eindeutig ersichtlich?
– Sind wesentliche Informationen verloren gegangen?
– Sind unwesentliche Informationen enthalten?
– Ist die Grafik tatsächlich schneller erfassbar als es der entsprechende Text wäre?

 

 

Juli 2015
Loyale Aktionäre

Egal, ob ein börsenotiertes Unternehmen einen großen Anteil an Privataktionären anstrebt oder nicht – sie sind jedenfalls Teil einer ausgewogenen Aktionärsstruktur. Das unterschiedliche Verhalten verschiedener Aktionärstypen trägt unter anderem dazu bei, die Volatilität des Aktienkurses zu reduzieren. So gelten Privatanleger als besonders loyale Aktionäre, das zeigt sich nicht nur in Krisensituationen.

10 Tipps für eine Privatanleger-Strategie geben Andrea Wentscher, BASF, und Henri Perron, Renmark Financial Communications, im IR magazine:
http://www.irmagazine.com/articles/shareholder-targeting-id/20773/ten-steps-building-retail-investor-strategy/

 

 

Juni 2015
„Anschaulich, verständlich, klar?“

So lautet der Titel eines Artikels in der deutschen Börsen-Zeitung über Veränderungen bei Inhalten und Umfang von Geschäftsberichten. Er beschreibt das Dilemma zunehmender Anforderungen und der daraus resultierenden Informationsflut, aber auch internationale Ansätze zur Vereinfachung und Verkürzung seitens der standardsetzenden Organisationen.

Die stärker werdende Forderung nach einem inhaltlich ganzheitlichen Reporting wird darin ebenso thematisiert wie die Visualisierung, die – theoretisch – die „true and fair view“ unterstützen sollte. Zur Veranschaulichung zitieren die Autoren aus einer in Deutschland durchgeführten Studie. Demnach verzerrt beispielsweise etwa jedes zehnte Diagramm den dargestellten Sachverhalt!

Der gesamte Artikel ist online zu finden:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2015101803&titel=Anschaulich,-verstaendlich,-klar?

 

 

April 2015
Infografiken: Bilder sagen mehr als Worte

Wir alle werden mit Informationsmengen überhäuft, die wir kaum noch erfassen können. Infografiken gewinnen daher an Beliebtheit. Sie vermitteln Inhalte einprägsamer als Text.

Klassische Infografiken sind in der Finanzberichterstattung bereits Usus:
– Balkendiagramme zur Darstellung von Zahlenreihen,
– Kreisdiagramme für Anteilsverhältnisse,
– Liniendiagramme für Kurscharts oder
– Organigramme zur Veranschaulichung von Unternehmensstrukturen und Abhängigkeiten.

Doch die Möglichkeiten gehen weit darüber hinaus. Infografiken können durch ihre Einfachheit komplexe Zusammenhänge kurz und präzise aufzeigen: Prozesse, Wertschöpfungsketten, strategische Abhängigkeiten und vieles mehr. Eine Infografik kann große Textmengen ersetzen. Sie vermittelt nicht nur Inhalte, sondern unterstützt auch die übergeordnete Botschaft. Bilder sagen eben mehr als Worte.

Wenn dem nicht so ist, dann ist bei der Erstellung der Infografik etwas schiefgelaufen.

General Electric (GE) bereitet auch seine Presseinformationen zu Quartalsergebnissen grafisch auf: Infografiken und kurze Worte statt langer Erklärungen.
http://www.ge.com/sites/default/files/ge_webcast_press_release_04172015_1.pdf

Zum Vergleich: So sah eine Quartalsveröffentlichung vorher aus:
http://www.ge.com/sites/default/files/ge_webcast_press_release_10172014_1.pdf

 

 

März 2015
„Storytelling“

Das Internet und Social Media haben die Kommunikation – ihre Wege, ihre Funktionsweisen, aber auch die Sprache – verändert, und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Auch im Bereich der Investor Relations werden die „neuen“ Medien genutzt, und Erwartungshaltungen verschieben sich.

Storytelling oder Strategic Storytelling wird in diesem Zusammenhang auch abseits der Social Media als neuer Kurs proklamiert.

Storytelling heißt, eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die die Fragen der Interessensgruppen beantwortet. Eine Geschichte, die für den Zuhörer oder Leser nachvollziehbar, durchgängig und transparent ist. Eine Geschichte, die die Besonderheiten eines Unternehmens, eines Produkts oder einer Aktie aufzeigt. Für IR bedeutet es, die Strategie, die Potenziale, die Weiterentwicklung, den Wert des Unternehmens zu kommunizieren – die Equity Story.

Auch ein Geschäftsbericht ist (hoffentlich) mehr als eine Aneinanderreihung von Fakten. Er beschreibt das Unternehmen, den Geschäftsverlauf, Vergangenheit und Zukunftspotenziale – für den Leser. Verständlich ist er nur dann, wenn die Inhalte einer durchgängigen Story folgen.

Storytelling sollte also in der PR und IR nicht neu, sondern ein Grundprinzip sein. Vielleicht ruft die aktuelle Thematisierung das wieder ins Bewusstsein. Wir kommunizieren, um wahrgenommen und verstanden zu werden.

 

 

Februar 2015
Integrierter Geschäftsbericht: <IR> aus Sicht der IR

Socially Responsible Investments (SRI) stellen inzwischen einen bedeutenden Anteil der veranlagten Assets dar. Dennoch sehen Unternehmen mehrheitlich keinen Bedarf für Nachhaltigkeitsreporting, das über das gesetzliche Erfordernis hinausgeht. Integrierte Geschäftsberichte sind die Ausnahme.

Gleichzeitig sieht die Gesetzgebung zunehmend die Integration nicht-finanzieller Themen und Kennzahlen in den Geschäftsbericht vor. Eine bereits beschlossene EU-Richtlinie wird einen weiteren Schritt in diese Richtung bringen.

Woran liegt diese Divergenz? Fleißaufgabe versus Pflichterfüllung? Wird das Reporting – das die Integration von Nachhaltigkeit in das Geschäftsmodell belegt – von Investoren nicht nachgefragt? Zukunftsmusik? Oder sind es die „neuen“ Rahmenbedingungen, die von weitergehender Information abhalten?

Reporting-Richtlinien, Berichtsumfang bzw. dessen Eingrenzung, Datenerfassung, externe Prüfung und Projekt- und Zeitmanagement im Hinblick auf den Veröffentlichungstermin sind nur einige der grundsätzlichen Überlegungen. Ein Geschäftsbericht ist mit und ohne Nachhaltigkeitsreporting ein intensives Projekt – für Transparenz und Information.

Dieser Artikel ist ein Auszug meines Gastvortrags im Master-Lehrgang CSR & ethisches Management an der Fachhochschule des bfi Wien.

 

 

Jänner 2015
Quartalsberichte – ja oder nein?

Im November 2013 wurde eine Änderung der Transparenz-Richtlinie der EU veröffentlicht, die unter anderem die Abschaffung der verpflichtenden Quartalsberichterstattung vorsieht. Dadurch soll einerseits der Verwaltungsaufwand für kleinere Unternehmen reduziert und andererseits dem Fokus auf die langfristige Unternehmensentwicklung Rechnung getragen werden. Eine Quartalsberichterstattung ist somit nur nach Maßgabe der Börseunternehmen, unter bestimmten Umständen bzw. auf freiwilliger Basis vorgesehen. Bis November 2015 ist die Richtlinie von den Mitgliedsstaaten in nationales Recht umzusetzen.

IR magazine berichtet nun, dass in Großbritannien – dort haben börsenotierte Unternehmen seit vergangenem November die Möglichkeit, Quartalsberichte wegzulassen – ein maßgebliches Unternehmen diesen Schritt gegangen ist. National Grid wird demnach künftig zum ersten und dritten Quartal keine Finanzberichte erstellen. Es wird erwartet, dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden, so das Magazin.

In Österreich ist die Veröffentlichung von Zwischenmitteilungen bzw. Quartalsberichten für Emittenten des Amtlichen Handels und des Geregelten Freiverkehrs laut Börsegesetz verpflichtend.

 

 

Jänner 2015
Wenige, aber gute Nachhaltigkeitsberichte

Laut einer aktuellen Studie von EY veröffentlichte 2013 rund ein Drittel der österreichischen Prime-Market-Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht. Im Jahr 2010 waren es erst 23 Prozent. Damit lag Österreich 2013 zwar weit hinter dem internationalen Durchschnitt, jedoch wird die Qualität der Berichte als sehr hoch eingestuft. So wurde auch nahezu die Hälfte dieser Berichte extern geprüft – deutlich mehr als bei internationalen Top-Unternehmen.

Integrierte oder kombinierte Berichte waren bei den börsennotierten Unternehmen in Österreich noch nicht üblich. EY sieht hier – nicht zuletzt aufgrund der seither erfolgten Ausgestaltung von Richtlinien – Steigerungspotenzial.

Quelle: Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H: Nachhaltigkeitsberichterstattung österreichischer Top-Unternehmen. Studie 2014.

 

 

Dezember 2014
IR & mehr online

Willkommen auf der neuen Website von IR & mehr!

Die Website richtet sich an Menschen, die mich kennen, und an Menschen, die mich (noch) nicht kennen. Sie soll einen Einblick geben, warum mich Unternehmenskommunikation beschäftigt, was ich für Sie tun kann und wie ich arbeite.

Ich lade Sie dazu ein, die Website öfter zu besuchen und mich bei Interesse zu kontaktieren. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

 

 

November 2014
Geschäftsberichte 2014 in Vorbereitung

Die Analysen und Awards der Geschäftsberichte 2013 sind abgeschlossen. Die Unternehmen, die ein gerades Wirtschaftsjahr haben, sind großteils schon mitten in den Vorbereitungen ihres Geschäftsberichts 2014.

Vielfach besteht der Wunsch, dass die Berichte künftig wieder schlanker werden, obwohl die Informationserfordernisse steigen. Das aktuelle Sentiment führt dazu, dass Unternehmen vermehrt auf witzige Gimmicks verzichten und bunte Image-Teile einschränken oder in eine separate Publikation auslagern. Dies entspricht auch der internationalen Tendenz.

Gleichzeitig wird die Integration nicht-finanzieller Leistungsangaben vermehrt zum Thema. Diese Richtung gibt auch die neue EU-Richtlinie vor, die im September 2014 verabschiedet wurde. Demnach werden ab dem Jahr 2017 definierte Angaben zu nicht-finanziellen Informationen verpflichtend zu veröffentlichen sein.

Für die inhaltliche Qualität von Geschäftsberichten sind Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und eine klare Aussage entscheidend.

 

 

Oktober 2014
Annual Reporting Competition, New York

Auch beim internationalen ARC-Award (Annual Reporting Competition) wurde der PALFINGER Integrierte Geschäftsbericht 2013 mit Honors für den geschriebenen Text prämiert.

 

 

September 2014
Austrian Public Reporting Award, Wien

Erstmals wurde der APRA (Austrian Public Reporting Award) für die besten Geschäftsberichte Österreichs vergeben.

Der Integrierte Geschäftsbericht 2013 der PALFINGER AG überzeugte die Jury. In der Kategorie Content mit den Beurteilungskriterien Vollständigkeit, Aussagekraft, Transparenz und Klarheit wurde er mit Platz 2 ausgezeichnet, in der Kategorie Content Plus, die auch Design und Publizistik beinhaltet, erzielte er Platz 1. Als an dem Entstehungsprozess Beteiligte freue ich mich besonders mit PALFINGER!

Die Details sind hier nachzulesen: www.industriemagazin.at/rankings/apra

 

 

September 2014
Optimismus

Das soeben erschienene „Fachheft“ von Christian Drastil wird seinem Titel „Choose Optimism“ gerecht. Es vermittelt tatsächlich Optimismus – schön, dass die in Wien börsenotierten Unternehmen solche Botschaften bringen können bzw. wollen.

http://www.christian-drastil.com/fachheft24

 

 

August 2014
Text Bot bei der Arbeit

So einfach funktioniert die Umformulierung durch Computer: Text und Parameter eingeben, los geht’s. Zum Beispiel auf spinbot.com

vorher:

Bot-vorher

 

 

 

 

 

 

 

nachher:

Bot-nachher

 

 

 

 

 

 

 

Je nach Basisinformation ist das Ergebnis gar nicht schlecht. Redaktion, die zumeist auch auf Recherche und dem Erkennen größerer Zusammenhänge basiert, wird weiterhin durch Menschenhand erfolgen. Für spezielle Anwendungen ist diese Technologie jedoch bereits im Einsatz.

 

 

Juli 2014
Text Bots

Bei Associated Press (AP) schreiben voraussichtlich künftig Roboter die Nachrichten.
Mittels Algorithmen soll das Schreiben von Meldungen zu Geschäftszahlen automatisiert werden. Die eigenen Redakteure schafften pro Quartal 300 Meldungen – die Computer sollen 4.400 schaffen. Möglich ist das, weil das Ausgangsmaterial stark standardisiert ist.

Die Los Angeles Times nutzt diese Technologie bereits.

http://blog.ap.org/2014/06/30/a-leap-forward-in-quarterly-earnings-stories/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Roboter-Journalismus-Associated-Press-automatisiert-Meldungen-zu-Geschaeftsberichten-2243863.html

 

 

Juni 2014
Neuigkeiten, Neuheiten und Trends

Ein wesentlicher Teil meiner Tätigkeit beinhaltet, Neuigkeiten und Neuheiten, kurzlebige wie auch langfristige Trends näher anzusehen. Es gibt sie wie Sand am Meer – dank der Informationsgesellschaft. Diesen Marktüberblick zu haben, ist auch eine Aufgabe. Eine Aufgabe, die mir selbst ein Anliegen ist und Ihnen zugute kommt.

Eine kleine Auswahl dieser News werde ich ab sofort hier zusammenstellen. Sobald die neue Website von IR & mehr online ist, werden sie für alle Interessierten zugänglich sein. Neue Artikel werden regelmäßig unregelmäßig hinzukommen.